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Türkische Werbung für deutsche Ausbildung
Die "Hürriyet" liegt auf dem Wohnzimmertisch, im Fernsehen läuft TRT und im Auto "Radyo Metropol FM". Wer will, kann sich in Deutschland von türkischen Medien durch den Alltag begleiten lassen. In einer Umfrage hat das Essener Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) herausgefunden, dass mehr als 90 Prozent der türkisch-stämmigen Migranten in Deutschland regelmäßig türkischsprachige Medien nutzen.
Um die Bildungschancen von jungen Migranten zu erhöhen, hat das Essener Türkei-Zentrum nun zusammen mit sechs türkischen Medienhäusern (Ihlas Mediengruppe, Kanal Avrupa, Radyo Metropol, Sabah-ATV Gruppe, Türkshow, Zaman Gruppe) die Initiative "biz - Bildung ist Zukunft" gegründet. Die Initiative wird vom Bundesbildungsministerium gefördert und will deutsche Bildungsthemen durch türkische Medien populär machen.
Werbung für Berufsausbildung
Es geht um Veranstaltungshinweise, praktische Tipps und ein dichtes Netz von Kooperationen. "Alle beteiligten Medien haben sich bereit erklärt, über Ausbildungsthemen zu berichten", so ZfTI-Forscher Haci-Halil Uslucan. Die Journalisten sollen in Artikeln sowie Radio- und Fernsehbeiträgen erklären, wie eine erfolgreiche Bewerbung aussieht, ein guter Praktikumsplatz zu finden ist und welche Möglichkeiten der Arbeitsmarkt in Deutschland bietet, skizziert Uslucan die Anforderungen des Projektes. Möglichkeiten "abseits der Jobs hinter der Ladentheke von Verwandten oder Bekannten", wie Uslucan ergänzt.
Angesprochen werden sollen neben den Jugendlichen selbst auch die Eltern. Sie unterschätzten häufig die Bedeutung der Berufsausbildung für das Leben in Deutschland, glaubt Uslucan. Vor allem der weit verzweigte Berufsausbildungsmarkt stelle viele Türken vor große Herausforderungen.
Nach ZfTI-Studien ballen sich mehr als 40 Prozent der Migranten in lediglich zehn verschiedenen Berufen. Oft würden junge Migranten von ihrem Umfeld zu stark in eine Richtung gedrängt. "Dabei hat das Kind möglicherweise ganz andere Potenziale, etwa seine Zweisprachigkeit," so der Essener Professor für Integrationsforschung. Immerhin werden in Deutschland Ausbildungen in mehr als 360 Berufsbildern angeboten.

Frankfurt/Main (dpa) - Unternehmen suchen Fachkräfte, junge Migranten einen Ausbildungsplatz: Damit beide zusammenfinden, wurde das neue Netzwerk «Bildung ist Zukunft (BiZ)» gegründet. Türkische Medien sollen Migranten über ihre Chancen aufklären.
Migranten kennen gefragte Berufe oft nicht. Dort will das neue Netzwerk «Bildung ist Zukunft (BiZ)» ansetzen. Türkische Zeitungen, TV-Sender und Radios sollen Migranten informieren. Und dafür werben, dass ein türkisches Mädchen nicht nur deshalb Friseurin wird, weil es die Eltern so wollen.
Fast die Hälfte der türkischen Azubis entscheidet sich bislang für dieselben zehn traditionellen Berufsbilder. «Das Job-Spektrum in Deutschland umfasst aber 360 verschiedene Berufe», betonte Haci-Halil Uslucan vom Zentrum für Türkeistudien am Dienstag (8. Februar) in Frankfurt bei der Gründung des Netzwerks «BiZ», das vom Bundesbildungsministerium gefördert wird. Eines der Probleme bisher: Oft würden junge Migranten von ihrem Umfeld zu stark in eine Richtung gedrängt. «Dabei hat das Kind möglicherweise ganz andere Potenziale, etwa seine Zweisprachigkeit.»
Die bislang sechs türkischsprachigen Medien im Netzwerk sollen Eltern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien helfen: Sie sollen erklären, wie man einen Praktikumsplatz findet, wann eine Bewerbung klappt und was auf dem Arbeitsmarkt drin ist: Und dies sei «eben nicht nur ein Job hinter der Ladentheke», betont Uslucan.
Eines der Partnermedien ist Radyo Metropol FM, das auf Deutsch und Türkisch sendet. Geschäftsführer Tamer Ergün ist sich sicher: «Wenn es um das Thema Ausbildung geht, müssen wir zunächst einmal die Eltern erreichen, vor allem die Mütter. Und auch die Väter, die Döner schneiden oder Taxi fahren, die einfachen Leute eben.» Außerdem müssten junge Migranten auf Jobsuche ihre Defizite realistisch einschätzen können: «Einer muss ihnen sagen, was sie verbessern müssen. Seien es ihre Bewerbungsunterlagen oder ihre Deutschkenntnisse.»
Dass mehr Erfolg auf dem Arbeitsmarkt nicht nur für die jungen Migranten selbst, sonder auch für die deutsche Wirtschaft wichtig ist, betont Birgit Scheuerle, Geschäftsführerin der Frankfurter IHK: «Allein in Hessen brauchen wir pro Jahr rund 200 000 nicht akademische Fachkräfte. Wir können es uns nicht mehr leisten, einen einzigen jungen Menschen außen vor zu lassen.»

Neues Netzwerk soll mehr Migranten in Ausbildung bringen
Unternehmen suchen Fachkräfte, junge Migranten einen Ausbildungsplatz: Dass beide schlecht zusammenfinden, liegt oft daran, dass Migranten die gefragten Berufe gar nicht kennen. Hier will das neue Netzwerk „Bildung ist Zukunft (BiZ)“ ansetzen. Türkische Zeitungen, TV-Sender und Radios sollen Migranten über ihre Chancen aufklären. Und dafür werben, dass ein türkisches Mädchen nicht nur deshalb Friseurin wird, weil es die Eltern so wollen.
Fast die Hälfte der türkischen Azubis entscheidet sich bislang für dieselben zehn traditionellen Berufsbilder. „Das Job-Spektrum in Deutschland umfasst aber 360 verschiedene Berufe“, betonte Haci-Halil Uslucan vom Zentrum für Türkeistudien am Dienstag in Frankfurt bei der Gründung des Netzwerks „BiZ“, das vom Bundesbildungsministerium gefördert wird. Eines der Probleme bisher: Oft würden junge Migranten von ihrem Umfeld zu stark in eine Richtung gedrängt. „Dabei hat das Kind möglicherweise ganz andere Potenziale, etwa seine Zweisprachigkeit.“
Die bislang sechs türkischsprachigen Medien im Netzwerk sollen Eltern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien helfen: Sie sollen erklären, wie man einen Praktikumsplatz findet, wann eine Bewerbung klappt und was auf dem Arbeitsmarkt drin ist: Und dies sei „eben nicht nur ein Job hinter der Ladentheke“, betont Uslucan.
Eines der Partnermedien ist Radyo Metropol FM, das auf Deutsch und Türkisch sendet. Geschäftsführer Tamer Ergün ist sich sicher: „Wenn es um das Thema Ausbildung geht, müssen wir zunächst einmal die Eltern erreichen, vor allem die Mütter. Und auch die Väter, die Döner schneiden oder Taxi fahren, die einfachen Leute eben.“ Außerdem müssten junge Migranten auf Jobsuche ihre Defizite realistisch einschätzen können: „Einer muss ihnen sagen, was sie verbessern müssen. Seien es ihre Bewerbungsunterlagen oder ihre Deutschkenntnisse.“
Dass mehr Erfolg auf dem Arbeitsmarkt nicht nur für die jungen Migranten selbst, sonder auch für die deutsche Wirtschaft wichtig ist, betont Birgit Scheuerle, Geschäftsführerin der Frankfurter IHK: „Allein in Hessen brauchen wir pro Jahr rund 200 000 nicht akademische Fachkräfte. Wir können es uns nicht mehr leisten, einen einzigen jungen Menschen außen vor zu lassen.“

Unternehmen suchen Fachkräfte, junge Migranten einen Ausbildungsplatz: Damit beide zusammenfinden, wurde das neue Netzwerk «Bildung ist Zukunft (BiZ)» gegründet. Türkische Medien sollen Migranten über ihre Chancen aufklären.
Migranten kennen gefragte Berufe oft nicht. Dort will das neue Netzwerk «Bildung ist Zukunft (BiZ)» ansetzen. Türkische Zeitungen, TV-Sender und Radios sollen Migranten informieren. Und dafür werben, dass ein türkisches Mädchen nicht nur deshalb Friseurin wird, weil es die Eltern so wollen.
Fast die Hälfte der türkischen Azubis entscheidet sich bislang für dieselben zehn traditionellen Berufsbilder. «Das Job-Spektrum in Deutschland umfasst aber 360 verschiedene Berufe», betonte Haci-Halil Uslucan vom Zentrum für Türkeistudien am Dienstag (8. Februar) in Frankfurt bei der Gründung des Netzwerks «BiZ», das vom Bundesbildungsministerium gefördert wird. Eines der Probleme bisher: Oft würden junge Migranten von ihrem Umfeld zu stark in eine Richtung gedrängt. «Dabei hat das Kind möglicherweise ganz andere Potenziale, etwa seine Zweisprachigkeit.»
Die bislang sechs türkischsprachigen Medien im Netzwerk sollen Eltern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien helfen: Sie sollen erklären, wie man einen Praktikumsplatz findet, wann eine Bewerbung klappt und was auf dem Arbeitsmarkt drin ist: Und dies sei «eben nicht nur ein Job hinter der Ladentheke», betont Uslucan.
Eines der Partnermedien ist Radyo Metropol FM, das auf Deutsch und Türkisch sendet. Geschäftsführer Tamer Ergün ist sich sicher: «Wenn es um das Thema Ausbildung geht, müssen wir zunächst einmal die Eltern erreichen, vor allem die Mütter. Und auch die Väter, die Döner schneiden oder Taxi fahren, die einfachen Leute eben.» Außerdem müssten junge Migranten auf Jobsuche ihre Defizite realistisch einschätzen können: «Einer muss ihnen sagen, was sie verbessern müssen. Seien es ihre Bewerbungsunterlagen oder ihre Deutschkenntnisse.»
Dass mehr Erfolg auf dem Arbeitsmarkt nicht nur für die jungen Migranten selbst, sonder auch für die deutsche Wirtschaft wichtig ist, betont Birgit Scheuerle, Geschäftsführerin der Frankfurter IHK: «Allein in Hessen brauchen wir pro Jahr rund 200 000 nicht akademische Fachkräfte. Wir können es uns nicht mehr leisten, einen einzigen jungen Menschen außen vor zu lassen.»


TÜRK MEDYASINDAN EĞİTİM İÇİN GÜÇ BİRLİĞİ
Almanya´da yaşayan Türk kökenli göçmenler arasında mesleki eğitim bilincinin yükseltilmesi amacıyla hayata geçirilen Eğitim Gelecektir-biz iletişim ağı projesi Frankfurt Sanayi ve Ticaret Odası´nda gerçekleştirilen basın toplantısıyla kamuoyuna tanıtıldı.
Türkiye ve Uyum Araştırmaları Merkezi (TAM) Vakfı tarafından, Federal Bilim ve Araştırma Bakanlığı´nın desteğiyle hayata geçirilen Türk medya ağı Eğitim Gelecektir-biz iletişim ağı, kurucu medya kuruluşları ve meslek eğitimi alanında faal kuruluşların temsilcilerinin katılımıyla gerçekleştirilen bir basın toplantısıyla kamuoyuna tanıtıldı.
Frankfurt Sanayi ve Ticaret Odası Genel Müdürü Dr. Brigitte Scheuerle ve Hessen Uyum Komisyonu Üyesi Hulisi Bayam´ın selamlama konuşmalarıyla başlayan toplantıda, Federal Eğitim ve Araştırma Bakanlığı Meslek Eğitimi Daire Başkanı Simone Flach ve TAM Vakfı Direktörü Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan meslek eğitimi alanında sürdürülen çalışmalar ve Türk medyasının rolünü değerlendiren konuşmalar yaptılar.
Açılış konuşmalarının ardından TAM Vakfı´ndan Caner Aver´in yönettiği oturumda Türk medyasının meslek eğitimi ve uyum alanında rolleri ve katkıları Eğitim Gelecektir-biz iletişim ağı kurucu üyeleri ile tartışıldı. Oturumda İhlas Medya Avrupa Genel Müdürü Kenan Kubilay, Radyo Metropol FM Genel Müdürü Tamer Ergün, Sabah-ATV Grubu Avrupa Genel Müdürü Mikdat Karaalioğlu, Türkshow Genel Müdürü Mehmet Çoban ve Zaman Grubu adına Mahmut Çebi yer aldı.
Türk toplumu içerisinde meslek eğitimi bilincinin kalıcı biçimde iyileştirilmesine katkıda bulunmayı hedefleyen ağın, bu hedefine üyeleri arasında bilgi ve tecrübe paylaşımına olanak sağlayarak ve çeşitli etkinlikler ile yayınlar hayata geçirerek ulaşması öngörülüyor. „Eğitim Gelecektir“ [Bildung ist Zukunft] ilkesi etrafında bir araya gelen Türk medya kuruluşları için bir platform teşkil eden ağın, çok sayıda Türk medya mensubunun faal olduğu bölgelerde oluşturulacak yerel gazeteci ağlarıyla genişletilmesi planlanıyor. Ağın koordinasyonu görevini üstlenen TAM Vakfı, ağ içi iletişimin yanı sıra, meslek eğitimi alanında faal Alman kurumlarıyla irtibatın sağlanması konusunda da faaliyet gösterecek.